Bodenschädlinge rein biologisch bekämpfen

Sie fressen im Verborgenen und können große Schäden anrichten: Engerlinge von Gartenlaubkäfern, Dickmaulrüsslern, aber auch die Larven von Wiesenschnaken und Maulwurfsgrillen.

Sie alle fressen im Boden an den Wurzeln der Pflanzen und können sie zum Absterben bringen.

Vor allem im Rasen richten die Engerlinge von Gartenlaubkäfern große Schäden an. Die ersten Symptome sind gelbe Flecken im Rasen.

Hier lässt sich der Rasen wie ein Teppich hochheben, die Wurzeln sind abgefressen, und im Boden sind die ca. 1,5 cm langen Maden sichtbar.

Gegen diese Schädlinge können nützliche Nematoden eingesetzt werden. Diese mikroskopisch kleinen Fadenwürmer werden einfach in Wasser eingerührt und mit der Gießkanne auf den befallenen Boden gegossen.

Im Boden dringen die Nematoden in die Schädlingslarven ein und töten sie ab.

Nach getaner Arbeit, wenn keine Larven im Boden mehr vorhanden sind, verhungern die fleißigen Helfer.

Keine Angst: weder für Menschen noch für Haustiere sind die Nützlinge gefährlich.

Tipp:

HM-Nematoden (Heterorhabditis sp.) helfen gegen Larven und Puppen von Dickmaulrüsslern und Gartenlaubkäfern.

SC-Nematoden (Steinernema carpocapsae) helfen gegen Maulwurfsgrillen und Wiesenschnaken.


Ein Beitrag der Fa. W. Neudorff GmbH KG, Emmerthal

Bezugsquellen:

www.gartenversand-omega.de

www.gartenbedarf-direkt.de